Universität für Bodenkultur Wien

Die Universität für Bodenkultur Wien versteht sich als Lehr- und Forschungsstätte für erneuerbare Ressourcen, die eine Voraussetzung für das menschliche Leben sind. Aufgabe der BOKU ist es, durch die Vielfalt ihrer Fachgebiete zur Sicherung dieser Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen entscheidend beizutragen. Durch die Verbindung von Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaftswissenschaften versucht sie, das Wissen um die ökologisch und ökonomisch nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in einer harmonischen Kulturlandschaft zu mehren.

Das Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz (SIG) hat rund 30 Mitarbeiter, wovon etwa 2/3 dem wissenschaftlichen Personal zuzuordnen sind. Im Bereich der Grundlagenforschung sowie der angewandten Forschung beschäftigt sich das SIG seit vielen Jahrzehnten mit Fragestellungen aus den Bereichen Reinwasser und Abwasser sowie Oberflächen-, Grundwasser- und Ressourcenschutz. Am SIG werden in den Forschungsbereichen „Siedlungsentwässerung“ und „Verfahrenstechnik“ die Themen Planung, Bau, Betrieb, Sanierung und Optimierung der abwassertechnischen Infrastruktur behandelt. Durch vielfältige Forschungskooperationen und den kontinuierlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Betreibern von Kanalisationen sowie Kläranlagen unterschiedlicher Größenordnungen verfügt das SIG über umfangreiches technisches, organisatorisches und wirtschaftliches Know-how in Hinblick auf die österreichische Abwasserwirtschaft.

Das Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung (IRUB) beobachtet gesellschaftliche Entwicklungen und untersucht sie auf ihre räumlichen Auswirkungen unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigen Entwicklung. Die Forschungsfelder des IRUB umfassen die Schwerpunkte Raumplanung einschließlich der Energieraumplanung, Umweltplanung sowie ländliche Entwicklung, ländliche Neuordnung und Naturgefahrenvorsorge.

Das IRUB hat große Erfahrung in der Weiterentwicklung des raumordnungspolitischen Rahmens u.a. durch eine Studie im Auftrag des Lebensministeriums zur Vorbereitung der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Strategischen Umweltprüfung (SUP) in der nominellen und funktionellen Raumordnung, durch die Mitverfassung der Gesetzesvorlage zur SUP-Integration in das Nö. Raumordnungsgesetz sowie der Erstellung eines SUP-Screening- Leitfadens für die Wiener Umweltanwaltschaft.

In der Schnittstelle von Raumplanung, Umweltplanung und Energieversorgung wurde ein Rechenmodell zur Evaluierung der Nachhaltigkeit von Energieversorgungen als eine Variante des ökologischen Fußabdrucks etabliert und international publiziert. Für erneuerbare Energieträger kann daraus direkt der Landschaftsverbrauch für die Energieproduktion abgeleitet und in die Diskussion über Kulturlandschaftswandel, Landschafts- und Naturschutz etc. eingebracht werden. Damit wurde ein Bewertungs- und Entscheidungshilfsmittel für kommunale und regionale Energieszenarien geschaffen. In der Energieraumplanung wurde ein GIS-gestütztes Modell zur Durchführung von Machbarkeitsstudien für Biomasse-Nah- und Fernwärmeversorgungsanlagen entwickelt und international publiziert, das auf Daten der örtlichen Raumordnung basiert und auch Ergebnisse für Planfestlegungen in der örtlichen Raumplanung ermöglicht.

Kontakt

Thomas Ertl, Univ.-Prof. DI Dr.


Universität für Bodenkultur Wien
Department für Wasser - Atmosphäre - Umwelt
Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz
Muthgasse 18 | 1190 Wien
Tel.:   +43-1-47654-5812
Mobil: +43-664-4416716
E-Mail: thomas.ertl(at)boku.ac.at
Web:   www.wau.boku.ac.at/sig.html

Gernot Stöglehner, Assoc.Prof. DI Dr.


Universität für Bodenkultur, Wien
Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur
Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung
Peter-Jordan-Straße 82 | 1190 Wien
Tel.:    +43-1-47654-5367
E-Mail: gernot.stoeglehner(at)boku.ac.at
Web:   www.boku.ac.at/irub

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