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Vorzeigeprojekt in Österreich – Heizen und Kühlen mit Abwasserenergie

Heiz- und Kühlzentrale

Der Kanal als Fernwärme- und Fernkältenetz?

Wie das funktioniert, zeigen die STADTwerke Amstetten mit ihrem in Österreich einzigartigen Haustechnikprojekt. Abwasser versorgt die Gebäude der STADTwerkezentrale und das Kraftwerk ab Herbst 2012 mit Wärme- und Kälteenergie.

Ausgangsbasis für die Anlage STADTwerke Amstetten war das Forschungsprojekt „Energie aus Abwasser“. Basierend auf den Ergebnissen einer in diesem Projekt durchgeführten Machbarkeitsstudie realisierte die Stadtgemeinde Amstetten diese Anlage. Initiatoren waren der Abwasserverband sowie die STADTwerke Amstetten in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Bis zur Entscheidung für dieses Projekt waren mehrere Berechnungsvarianten erforderlich, aus denen dann die optimale Konfiguration gewählt wurde. Auch viele Gespräche mit dem Gemeindeabwasserverband (GAV), Gemeindevertretern und den STADTwerken waren nötig, um das Bewusstsein zu stärken, dass Abwasser eine wertvolle Energiequelle darstellt, die mit einer Wärmepumpe als „Recyclingmotor“ effizient und wirtschaftlich genutzt werden kann.

Ausgangssituation

Das Betriebsgebäude der STADTwerke samt Werkstätten ist komplett mit Fußbodenheizung ausgestattet und daher gut für Wärmepumpen geeignet. Das Kraftwerk wurde bisher mit Elektroheizung versorgt. Durch bestehende isolierte Rohrleitungen zwischen Heizraum und Kraftwerk kann dieses nun von der Wärmepumpenzentrale mitversorgt werden.

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